Burgenländischer Tennisverband
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Topstars der win2day ÖTV-Staatsmeisterschaften im Gleichschritt weiter

Sinja Kraus und Dennis Novak wurden in Oberpullendorf in Satz eins jeweils auf die Probe gestellt. Lukas Neumayer und Filip Misolic feierten glatte Siege.
Verfasst von: Manuel Wachta, 07.07.2023

Favoritensiege am zweiten Hauptbewerbstag der win2day ÖTV-Staatsmeisterschaften in Oberpullendorf: Die großen Topstars des nationalen Turnierhighlights beim TC Sport-Hotel Kurz sind am Donnerstag im Gleichschritt dank Zweisatz-Erfolgen ins Viertelfinale eingezogen, bei ihren ersten Auftritten nach einem Freilos zum Auftakt. Bei den Herren marschierten Titelverteidiger Lukas Neumayer (STV/4) durch ein 6:1, 6:0 über den WTV-Serienlandesmeister Christoph Lang sowie Vorjahresfinalist Filip Misolic (STTV/2) durch ein 6:0, 6:2 gegen Mario Haider-Maurer (BTV) im Eiltempo unter die letzten Acht. Dennis Novak (STTV/3) wurde dagegen beim 7:5, 6:1 über Johannes Prammer (OÖTV) ebenso im ersten Satz auf die Probe gestellt wie bei den Damen Sinja Kraus (OÖTV/2) beim 7:6 (3), 6:1 über Alina Michalitsch (STTV).

Kraus im Staatsmeisterinnen-Duell gegen Neuwirth

Kraus, die in Wimbledon zuletzt erst über die letzte Hürde auf dem Weg in ihren ersten Grand-Slam-Hauptbewerb gestolpert war, eröffnete den Spieltag auf dem Centercourt und lag gegen die aggressiv und locker aufspielende, burgenländische Lokalmatadorin Michalitsch gleich mal 1:5 zurück. „Ich muss sagen, die Umstellung von Rasen auf Sand war dann doch ein bisschen schwerer als gedacht. Also ich habe mich zwar im Training gestern und vorgestern ganz gut gefühlt, aber Punkte spielen ist dann doch noch einmal was anderes“, bekannte die zweitgesetzte Wienerin gegenüber dem ÖTV. „Wie erwartet hat Alina von Anfang an superdruckvoll gespielt, furchtlos“, lobte Kraus Michalitsch, die sich in der deutlichen Außenseiterrolle zunächst prächtig fühlte. „Ich bin hingegen sehr nervös gestartet, war nicht so ganz bei der Sache und sehr unkonzentriert. Ich bin aber froh, dass ich mich ganz gut reingekämpft habe.“ Spiel für Spiel löste die 21-Jährige die Handbremse, die sie anfangs drinnen gehabt habe, wehrte bei 5:6 sogar einen Satzball ab, ehe sie zusehends das Kommando übernehmen konnte und nach Gewinn des ersten Satzes im Tiebreak eindeutig den Ton angab.

Kraus erwartet am Freitag, beim Kampf um einen Platz im Semifinale, gleich die nächste harte Aufgabe: Sie trifft als Staatsmeisterin von 2021 auf die Staatsmeisterin von 2012 Yvonne Neuwirth (NÖTV), die inklusive Qualifikation schon vier klare Siege feiern konnte, mit gesamt lediglich neun Gameverlusten. Kraus gewann das Finale 2021 damals gegen Neuwirth mit 6:2, 6:0 – diesmal möchte sie „einfach versuchen, gar nicht zu viel darüber nachzudenken, was von der anderen Seite kommt, mich eher auf mich konzentrieren.“ In der Runde der letzten Vier wartet auf die Gewinnerin Nina Plihal (KTV) oder die Wildcard-Besitzerin Mia Liepert (VTV), die überraschend die an drei gereihte Veronika Bokor (NÖTV) mit 4:6, 6:3, 6:3 eliminierte. Auch in der oberen Hälfte ist mit Anna-Lena Ebster (TTV/4), die auf Wildcard Stefanie Auer (STTV) trifft, nur noch eine Gesetzte dabei. Zudem nützte die für die noch in Wimbledon weilende heimische Nummer eins, Julia Grabher (VTV/1), als Lucky Loserin gleich ins Achtelfinale nachgerückte Aileen Hoxha (NÖTV) ihre zweite Chance und fordert im Viertelfinale ÖTV-Hallen-Vizemeisterin Ines Faltinger (NÖTV).

Neumayer und Misolic überzeugen, Novak mit erwartbaren Umstellungsproblemen

Keine Blöße gab sich auf dem Centercourt Neumayer, der gegen Lang den ersten Schritt Richtung Titelverteidigung machte. „Das Ergebnis war sehr klar, und daher bin ich auch sehr zufrieden“, meinte der Salzburger. „Ich glaube, da ich so gut returniert habe und er dadurch nicht mal die Möglichkeit hatte, dass er offensiv in der Rally ist, habe ich es ihm ziemlich schwer gemacht. Das war eigentlich mein Ziel, dass ich gleich vom Return weg bei seinen Aufschlagspielen den Ton angebe, und das habe ich richtig gut geschafft.“ Im Viertelfinale bekommt es der 20-Jährige nun mit Patrick Ofner (KTV/6) zu tun, der bisher zwei Dreisatz-Siege verbuchte und bereits einige Kräfte investieren musste. Im zweiten Viertelfinalmatch der oberen Hälfte fordert Ex-Profi Lenny Hampel (WTV), Staatsmeister von 2017, den aufstrebenden ATP-Profi Sandro Kopp (TTV/5), aktuell die Nummer 453 in der Welt. Neumayers vorjähriger Endspielgegner Misolic ließ beim Auftakt gegen Haider-Maurer, Staatsmeister 2014, gleichfalls nichts anbrennen: „Ich finde, ich habe sehr gut gespielt, von Anfang an aggressiv. So wie ich’s mir vorgenommen habe“, freute sich der 21-Jährige. Einzig bei 6:0, 2:0 habe er „ein wenig die Nerven verloren, doch ab 2:2 habe ich zum Glück wieder mein Spiel gefunden.“ Österreichs Davis-Cup-Spieler erwartet nun ein steirisches Duell mit Qualifikant Hans-Peter Kaufmann.

Direkt aus Wimbledon gekommen, betrat gegen 16:00 Uhr Novak den Centercourt, keine 24 Stunden nach seiner Niederlage in der ersten Hauptrunde des Rasen-Grand-Slams in London gegen den kanadischen Aufschlagriesen Milos Raonic und mit Reisestrapazen in den Beinen. So war es kein Wunder, dass die Umstellung auf die heimischen Sandplätze nicht auf Anhieb perfekt klappte: „Am Anfang ist es mir sehr schwergefallen. Ich bin nur schwer in die Gänge gekommen. Aber man muss auch sagen, er hat am Anfang sehr gut gespielt. Ich war extrem überrascht, dass er sehr gut serviert und eine schnelle Vorhand hat“, lobte er den mutig riskierenden Prammer, welcher zunächst gar 3:1 und 4:2 führte. „Und bei mir gab’s am Anfang bisschen Probleme mit dem Timing und dem Bewegen. Ich habe noch nicht wirklich gewusst, wie ich hier rutschen soll, manche Bälle bin ich sogar ausgelaufen, ganz komisch“, lächelte der Niederösterreicher im Gespräch mit dem ÖTV. „Als ich das Break zum 4:4 im ersten Satz gemacht habe, ist es mir ein bisschen leichter von der Hand gegangen.“ Der amtierende Österreichische Hallenmeister Jakob Aichhorn (STV) ist jetzt der nächste Kontrahent. „Ich hätte mir eigentlich gedacht, dass ich gegen meinen allerbesten Freund spiele (Ex-Profi Thomas Statzberger; Anmerkung), er hat aber leider verloren. Ich werde mich einfach gut vorbereiten. Wichtig ist jetzt mal: Ausrasten, gut essen, schlafen – und dann bin ich sicher morgen wieder ready.“

Schmidt als Pechvogel des Tages – Super-Friday steht bevor

Der Pechvogel des Tages lautete indes Gabriel Schmidt (OÖTV). Der Salzburger lag gegen Kraftpaket Kaufmann im Achtelfinale bei 6:3, 5:1 bereits auf überlegenem Siegkurs, ließ bei 5:2 einen ersten Matchball aus, verletzte sich jedoch im Bereich der Adduktoren und musste nach einem weiteren vergebenen Matchball bei 5:4 letztlich beim Stand von 6:3, 5:7 aufgeben. Kaufmann eröffnet jetzt den Super-Friday in Oberpullendorf gegen Misolic um 10:00 Uhr auf dem Center Court (live auf ORF SPORT+ und www.oetv.tv; ÖTV TV zeigt zusätzlich die Courts 3/4/5 durchgehend live). Anschließend folgen auf dem Hauptcourt die Damenviertelfinals Kraus gegen Neuwirth und Plihal gegen Liepert, bis abschließend Aichhorn Novak herausfordert.

Auch das Rahmenprogramm am Super-Friday kann sich sehen lassen. Ganztätig besteht die Möglichkeit, den „Tag der offenen Tür“ der Tennisakademie Burgenland zu besuchen. Die alljährliche Pressekonferenz zu den ÖTV-Staatsmeisterschaften findet um 14:00 Uhr statt. Gleich im Anschluss ab ca. 14:30 Uhr beginnt das Charity-Doppel von Burgenlands Sportlandesrat Mag. Heinrich Dorner zugunsten „DAFF – Dachverband Burgenländischer Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstellen“. Um 17:00 Uhr gewähren schließlich Akademieleiter Wolfgang Thiem sowie Headcoach Pascal Brunner bei einem Infovortrag Einblicke in die Arbeit der Tennisakademie Burgenland. Und um 18:30 Uhr findet danach die Siegerehrung des Charity-Doppels statt. Um 19:00 Uhr startet das Official Dinner.

Das Freitags-Programm auf dem Center Court (live auf ORF SPORT+ und www.oetv.tv)

10:00 Uhr: Hans-Peter Kaufmann (STTV/Q) – Filip Misolic (STTV/2)
Nicht vor 11:00 Uhr: Yvonne Neuwirth (STTV) – Sinja Kraus (OÖTV/2)
Nicht vor 13:00 Uhr: Nina Plihal (KTV) – Mia Liepert (VTV/WC)
Nicht vor 16:00 Uhr: Jakob Aichhorn (STV) – Dennis Novak (STTV/3)

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