Senioren Bundesliga: Neudörfl zurück auf dem Thron

Als Erster der Vorrundengruppe B qualifizierte sich Neudörfl für das Bundesliga-Finale am 17. und 18. September in Sankt Johann/Pongau. Die perfekt organisierte Veranstaltung wurde lediglich durch das Wetter getrübt. So mussten die Neudörfler ihre Semifinal-Begegnung gegen den 1. Klosterneuburger TV in der Halle bestreiten. Andreas Haider-Maurer und Co. ließen sich nicht beirren und überließen den Niederösterreichern beim 4:0 keinen Satzgewinn. Da sich auch der Vorjahresmeister aus Sankt Johann mit 4:1 deutlich gegen den TV Pregarten durchsetzte, kam es zum Traumfinale der Finalgegner aus 2021.
Die Revanche seitens der Burgenländer fiel eindrucksvoll aus. Andreas Haider-Maurer, Marco Mirnegg, Mario Haider-Maurer und Jan Mertl holten jeweils ihre Einzelpunkte, lediglich Lukas Lacko musste sich im Duell der topgesetzten Spieler Luca Vanni im Match-Tiebreak geschlagen geben. Nur ein kleiner Schönheitsfleck in einer perfekten Saison. „Da stand es schon 4:0. Wir sind schon mit dem Meisterbier draußen gestanden“, war der kleine Makel für Mannschaftsführer Otto Höttinger nicht mehr als eine Randnotiz. Auf die letzten zwei Spiele blickt Höttinger gerne zurück: „Im Nachhinein war es leichter, als erwartet. Es ist eine Freude für den Mannschaftsführer, wenn man mit dem stärksten Aufgebot zum Final Four reisen kann.“
Der Unterschied zur Konkurrenz war für den Mannschaftführer über die gesamte Saison betrachtet der breite Kader: „Wir hatten einen starken, breiten Kader, konnten Ausfälle im Grunddurchgang kompensieren. Bis hinten zu Tom Pichl oder Andi Gschiel, die ich auch bedenkenlos an Nummer fünf aufstellen konnte.“ Die Überlegenheit der Burgenländer erkannte die Konkurrenz in Sankt Johann neidlos an. Doch nächstes Jahr wird es wieder eine Spur schwieriger, glaubt Höttinger: „Das ist jetzt natürlich wieder eine Motivation für die anderen, dass sie uns 2023 schlagen.“ Der Neudörfler Kader soll unverändert bleiben. Zu diesem gehören aber nicht nur die Spieler, sondern auch die Helfer im Hintergrund. Höttinger streicht dabei das Zeugwart-Paar Ruth Retter und Josef Töltl heraus.
Letztes Detail zur Erfolgsgeschichte: Der UTC Neudörfl/WienInvest Group erreichte zum zehnten Mal in Folge das Bundesliga-Finale, zum siebenten Mal nahm man den Meisterpokal mit nach Hause.
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