Burgenländischer Tennisverband
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Salzburg Open erwarten Tennisfest mit etlichen Top-100-Spielern

Bei der zweiten Austragung des ATP-Challengers darf neuerlich mit einer Top-Veranstaltung mit hochkarätigem Teilnehmerfeld gerechnet werden.
Verfasst von: Presseaussendung / Redaktion, 01.03.2022
© Salzburg Open

Am Rosenmontag ging mit hochkarätiger Besetzung die erste Pressekonferenz der diesjährigen zweiten Auflage der Tennis Salzburg Open im Salzburger Hotel Sheraton über die Bühne. Günter Schwarzl als Turnierdirektor eröffnete mit den Worten, dass die Salzburg Open im zweiten Jahr von Anif nach Salzburg Stadt übersiedeln und beim 1. Salzburger Tennisclub „mit Festungsblick hervorragende Startbedingungen vorfinden.“

Der Salzburger Vizebürgermeister Bernhard Auinger hob danach die ganzheitliche Aufwärtsbewegung des Salzburger Tennisgeschehens hervor, im Zuge dessen er sowohl die Nachwuchsförderung, aber auch den infrastrukturellen Ausbau der Salzburger Tennisanlagen erwähnte. Gerade für junge Talente sei die Challenger-Ebene eine perfekte Chance, sich auf internationaler Bühne zu präsentieren. Für die Sportstadt und das Sportland Salzburg sind die Salzburg Open ein wichtiger Mosaikstein, der auch längerfristig finanziert und mit Infrastruktur unterstützt werden soll.

Der neue ÖTV-Präsident Martin Ohneberg lobte in seiner ersten Pressekonferenz in seiner neuen Funktion das perfekte Zusammenspiel zwischen Politik und mutigen Unternehmern, hob die Bedeutung des Hauptsponsors mystaff. hervor und sprach sich ebenfalls für das Ziel aus, durch Wildcards auf internationaler Turnierebene neue Chancen für heimische Nachwuchshoffnungen zu schaffen. Neben den Salzburg Open finden in Österreich heuer zwei weitere Challenger-Turniere in Mauthausen und Tulln statt. Zu allen drei Turnieren finden Gespräche über eine TV-Übertragung statt, erklärte ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda. Gemeinsam mit den drei ATP- und WTA-Turnieren und 19 Turnieren auf ITF-Ebene verfügt Österreich damit über ein sehr ansprechendes Turnierangebot. Auch Andrea Zarfl vom Landessportbüro Salzburg unterstrich nochmals die große Bedeutung der Challenger-Turniere für junge, heimische Spieler und betonte, dass sich „viel tut im Salzburger Tennis“.

Platz für 1000 Zuschauer pro Tag

Der Präsident des 1. Salzburger Tennisclubs, Dr. Florian Kreibich, verwies auf die über 100-jährige Geschichte des ältesten Salzburger Tennisclubs mit Gründungsjahr 1911, der sich für ein Turnier in dieser Bedeutung sofort zur Verfügung gestellt hat, verbindet der Club doch alle Interessen vom Hobbyspieler bis zum Tennisprofi. Die Plätze und örtlichen Gegebenheiten vor Ort passen perfekt für eine hochkarätige Veranstaltung, wie Günter Schwarzl ergänzte, die bestehenden Zuschauerränge werden saniert und durch mobile Tribünen ergänzt. Insgesamt werden drei Matchcourts bespielt und weitere Trainingscourts zur Verfügung stehen. Auch die Parkplatzsituation ist durch die Kooperation mit der Red Bull Arena perfekt organisiert. Der VIP-Bereich wird durch CULT am Volksgarten vor Ort ausgerichtet, die ganze Anlage ist barrierefrei und mit WLAN ausgestattet. Ein Food Court mit attraktiven Getränke- und Speisenangeboten wird durch Food Trucks organisiert, um für das leibliche Wohl der Zuschauer zu sorgen.

Der Präsident des Salzburger Tennisverbandes, Christian Zulehner, betonte, dass sich vor allem die wunderschöne Lage am Volksgarten perfekt eignet, um möglichst viele Zuschauer für die Veranstaltung zu begeistern. 1000 Zuschauer pro Tag sollen Platz finden, warf Gerald Mandl als Veranstalter ein. Erich Mild, der Geschäftsführer des STV, konnte noch mit Zahlen erfreuen: Mit 14.100 Mitgliedern kann der STV mit einer Rekordmitgliederanzahl aufwarten. Günter Schwarzl hob den günstigen Termin in der zweiten Wimbledon-Woche vom 3. bis 10. Juli hervor, der auf einige interessante Last-Minute-Nennungen hoffen lässt. Insgesamt werden wieder zwischen fünf und zehn Spieler aus den Top 100 erwartet, im letzten Jahr konnten die Salzburg Open acht Spieler aus den ersten 100 der Tennis-Weltrangliste begrüßen. Eine Wildcard wird in jedem Fall für einen Top-50-Spieler zurückbehalten. Die übrigen Wildcards werden von der Turnierdirektion in Abstimmung mit dem ÖTV und Jürgen Melzer an österreichische Nachwuchsspieler vergeben. Ein heißer Tipp ist unter anderen der aufstrebende Salzburger Lukas Neumayer. Im Unterschied zum letzten Jahr, als die Qualifikation in einem 16er-Raster ausgespielt wurde, wird die Quali heuer 24 Spieler umfassen. Sechs Qualifikanten winkt danach ein Startplatz im Main Draw. Da die ATP alle Turniere erst drei Monate vor Turnierstart zur Anmeldung freigibt, können jetzt noch keine Angaben zu den Spielern gemacht werden.

Letztendlich waren sich alle einig, dass ein tolles Tennisfest mit möglichst intensiver österreichischer Spielerbeteiligung auf alle Zuseher, Spieler, Veranstalter, Partner und Tennisfreunde wartet, dank des Engagements von Stadt, Land, ÖTV und dem Hauptsponsor mystaff. Immerhin ist ein Budget zwischen 350.000,- und 380.000,- Euro nötig, um die Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Das Preisgeld allein beträgt bereits 137.000,- €. Vor allem das große Minus der 1. Salzburg Open im Jahr 2021 wurde vom Hauptsponsor mystaff. abgefedert, der hier in beispielgebender Weise Verantwortung übernommen hat.

© Salzburg Open

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