ITF Juniors Tour: Lea Haider-Maurer stürmt zu neuem Karrierehoch
Lea Haider-Maurer hat den nächsten großen Schritt in ihrer noch jungen Karriere gemacht. Die 15-jährige Siegendorferin triumphierte beim ITF-J100-Turnier in Budapest und feierte damit ihren ersten Einzeltitel in dieser Turnierkategorie. Für die Schülerin des BSSM Oberschützen war es bereits der vierte Einzeltitel im Jahr 2026 – und zugleich der mit Abstand wertvollste.
In Budapest präsentierte sich die Spielerin der Thiem Academy Burgenland über das gesamte Turnier hinweg in beeindruckender Form. Ohne Satzverlust erreichte Haider-Maurer das Finale. Auch im Halbfinale ließ sie der als Nummer zwei gesetzten ungarischen Lokalmatadorin Luca Kalman keine Chance. Im Endspiel wartete mit der topgesetzten Tschechin Krystyna Dulikova, Nummer 125 der ITF-Juniorinnen-Weltrangliste, die bislang größte Herausforderung des Turniers. Es entwickelte sich ein hochklassiges und dramatisches Duell, in dem beide Spielerinnen mit hohem Tempo und viel Druck agierten. Nach nicht weniger als 3:20 Stunden hatte die Burgenländerin mit 7:6, 5:7 und 6:4 das bessere Ende für sich. „Das war die bisher beste Partie meines Lebens“, jubelte die 15-Jährige nach dem Finale. Besonders stolz war sie darauf, ihr Leistungsniveau über die gesamte Matchdauer halten zu können.
Der Erfolg in Budapest schlägt sich auch in der Weltrangliste nieder: Für ihren Turniersieg sammelte Haider-Maurer 100 Punkte und verbessert sich auf ein neues Karrierehoch von rund Platz 220 in der ITF-Juniorinnen-Rangliste. Damit machte sie gegenüber ihrer bisherigen Position rund 70 Plätze gut. Mit nicht einmal 16 Jahren ist sie zudem bereits die zweitbeste Österreicherin in der U18-Weltrangliste.
Mittelfristig hat die junge Burgenländerin bereits das nächste große Ziel vor Augen: In den kommenden zwei Jahren möchte sie erstmals bei einem Junioren-Grand-Slam aufschlagen. Dabei bleibt Haider-Maurer bewusst gelassen: „Ich will mir da überhaupt keinen Druck machen. Wenn es nächstes Jahr geht, dann geht es, und wenn nicht, dann probiere ich einfach, dass ich es in meinem letzten Junioren-Jahr schaffe.“
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